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Politischer Donnerstag: Gegen Krieg! Die Rheinmetall-Hauptversammlung stören!

Informationsveranstaltung

Am 5. Mai treffen sich die Aktionäre des größten deutschen Rüstungskonzerns in Berlin. Eine Intervention gegen Rheinmetalls mörderischen Geschäfte ist längst fällig.

Während der letzten Aktionärsversammlung haben Kriegsgegner*innen mit mehreren Dutzend Menschen das Podium gestürmt und die Bühne, wo Rheinmetall-Vorstand und -Aufsichtsrat zusammensitzen, für knapp eine Stunde besetzt. Zeitgleich haben sich Umweltaktivist*innen an der Hotelfassade abgeseilt und hunderte Menschen auf der Straße vor dem Tagungshotel demonstriert.

Was können wir erst am 5. Mai 2020 erreichen, wenn wir ein Vielfaches davon sein werden? Sei dabei wenn wir uns unter sie mischen, ihre Versammlung infiltrieren und nachhaltig sabotieren!

Save the date: Die nächste Rheinmetall-Aktionärsversammlung findet am Dienstag, 5. Mai 2020 statt. Voraussichtlich wird sie wieder im Maritim-Hotel, Stauffenbergstr. 26, in 10785 Berlin sein. Haltet euch den Termin frei und reist schon am Vortag an. Schon das lange 1.Mai-Wochenende bietet sich für eine frühere Anreise nach Berlin an.

Bei der Veranstaltung wollen wir die strategische Diskussion »Was braucht es für eine Neue Antikriegsbewegung?« fortsetzen und über Perspektiven des gemeinsamen Protests gegen Rüstungsexporte, Aufrüstung und Abschottung diskutieren. Außerdem soll informiert werden wie es möglich ist, an der Aktionärsversammlung am 5. Mai 2020 teilzunehmen um sie zu stören. Dafür haben wir die Leute der Kampagne Rheinmetall Entwaffnen Kampagne eingeladen.

Infos und Aufruf findet ihr unter: https://rheinmetall-hauptversammlung.org/

19.03.20 | 19:00 | Cafe Brazil | Willy-Brandt-Allee 9

Stoppt den Krieg – Solidarität mit Rojava !

Bundesweite Demonstration am 2.11.2019

Es wird eine öffentliche Anreise zur Demonstration in Berlin aus Lübeck geben. Hier werdet ihr zeitnah weitere Informationen zur Demonstration finden. Es folgt der Aufruf zur Demo:

Wir fordern:

  1. Den sofortigen Rückzug der türkischen Armee und ihrer Verbündeten aus Nordsyrien.
  2. Den Stopp der wirtschaftlichen und militärischen Zusammenarbeit mit der Türkei.
  3. Sofortige Schritte für eine politische Lösung der Krise in Syrien unter Beteiligung von Frauen, Frauen- und Volksvertretern aus allen verschiedenen nationalen, kulturellen und religiösen Gemeinschaften in Syrien zu unternehmen, sowie die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nord- und Ostsyrien.
  4. Den Stopp der Kriminalisierung des politischen Engagements von kurdischen Aktivist*innen in Deutschland.

Die Demokratische Föderation Nordostsyriens (Rojava) steht beispielhaft für die Vision eines friedlichen und demokratischen Mittleren Ostens, dessen Basis die Befreiung der Frau ist. Das soll jetzt zerstört werden. Die türkische Armee begeht mit ihrem Angriffskrieg Kriegsverbrechen, indem sie zivile Infrastruktur wie Krankenhäuser, die Wasserversorgung oder die Stromzufuhr bombardiert sowie gezielt Zivilist*innen angreift, vor allem betroffen sind Frauen und Kinder. Mit diesem Krieg droht der IS erneut zu einer Gefahr zu werden – nicht nur für Rojava, auch für Europa. Es waren die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) und die lokalen Selbstverteidigungskräfte (YPG und YPJ) aus Rojava, die den IS und seinen Kalifatsstaat besiegten.

Der türkischen Regierung geht es nicht um die Sicherung der Grenzen, sondern um die Vertreibung der Kurd*innen und der anderen Völker aus der Grenzregion und die Zerstörung der selbstverwalteten Region Rojava. Es ist außerdem ein direkter Angriff auf die Errungenschaften der Frauenrevolution, sowie die Frauenbefreiung. Die geplante Einrichtung einer sogenannten „Schutzzone“ bedeutet eine ethnische Säuberung und Umsiedlungspolitik des Gebietes. Was das bedeutet sieht man im nordsyrischen Efrîn, dass von der türkischen Armee letztes Jahr erobert wurde und in dem nun Willkür und Terror herrscht.

Das weitgehende Stillschweigen der Regierungen der EU bedeutet Zustimmung zu diesem Krieg der Türkei. Wirtschaftliche Interessen und die mit dem Flüchtlingsabkommen geschaffene Abschottung gegen Geflüchtete sind ihnen wichtiger als Menschenrechte, Frauenbefreiung, Demokratie und Frieden. Wir bekunden unsere Solidarität mit Rojava und fordern das sofortige Ende des Krieges durch die Türkei sowie den Rückzug der türkischen Armee.

Es geht um die Erhaltung der Frauenbefreiung, friedlichem Zusammenleben und Weiterentwicklung von Ökologie und Demokratie in der Region. Das geht uns alle an. Verteidigen wir die Werte Rojavas, lassen wir die dortigen Menschen nicht allein, es geht auch um unsere Zukunft.

Bundesweite Demonstration am 2. November 2019 in Berlin


Auftaktkundgebung: 12 bis 13 Uhr, Alexanderplatz, Neptunbrunnen, Berlin


Beginn der Demonstration: 13 Uhr

Politischer Donnerstag: Podiumsdiskussion mit Fridays for Future und Make Rojava Green Again

Kann es einen grünen Kapitalismus geben? Und wie sieht eigentlich praktischer Klimaschutz aus? Wir wollen mit dem Projekt „Make Rojava Green Again“ über ihren Beitrag zur Ökologischen Revolution in Kurdistan sprechen und gemeinsam mit „Fridays for Future“ Lübeck darüber diskutieren was für uns in Deutschland die nächsten Schritte und Perspektiven für eine neue Klimabewegung sind.