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Rückblick: #nicht auf unserem Rücken

Rückblick auf unsere Demonstration am 27.06.2020

Mit unserer Demonstration schlossen wir uns der überregionalen  Kampagne #nichtaufunseremRücken an. Danke an die Genoss*innen, die diese auf die Beine gestellt haben.

Wir waren auf der Straße , dafür dass die Forderungen der Kolleg*innen aus Erziehungsberufen und Gesundheitssystem gehört und umgesetzt werden! Für eine Rücknahme der Privatisierungen des Gesundheitssystems! Für eine Kostenlose Gesundheitsversorgung  unabhängig von Aufenthaltsstatus und Pass! Für die sofortige Einstellung aller umweltschädlichen Subventionen sowie  imperialistischer Kriegstreiberei . Die Krise ist die Krise der Reichen. Sie sollen die Kosten dafür bezahlen!

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Demonstration: Nicht auf unserem Rücken

Die Coronakrise und die Klimakrise sind Krisen des Kapitalismus.  Jetzt und in den nächsten Monaten wird die Regierung über unsere Zukunft verhandeln. Und zwar darüber wie eine Welt nach Corona aussehen wird.  Jetzt entscheidet sich, ob Millionen in umweltschädliche Unternehmen gesteckt werden.

Auf uns wird ein Rückbau erkämpfter Arbeiter*innen-Rechte zukommen. Auch Freiheitsrechte wie Versammlungsfreiheit, Streiks und das simple Recht über eine Straße laufen zu dürfen, ohne von der Polizei kontrolliert zu werden, sind schon jetzt massiv eingeschränkt. Mögen manche Maßnahmen in Zeiten einer Pandemie durchaus Sinn ergeben, sind sie aktuell vor allem eines: Eine Vorbereitung auf kommende Proteste und Bewegungen, die sich gegen die Herrschaft der Reichen und Mächtigen auflehnen! Und zur Auflehnung haben wir allen Grund! Wir gehen am 27.06.20 auf die Straße. Dafür, dass die Krise nicht auf unserem Rücken – auf dem Rücken der Lohnabhängigen ausgetragen wird.

Demonstration | 27.06.20 | 13:00 Uhr | Musikhochschule Obertrave

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Stellungnahme

Am Samstag den 09.05.2020 versammelten sich ab ca. 16 Uhr etwa 150 TeilnehmerInnen der Kundgebung „Nie wieder …? Demokratie: Wenn nicht jetzt wann dann!“ auf dem Vorplatz der MuK.

Das Publikum – bestehend teilweise aus lokalen Rechten, QuerfrontlerInnen, ImpfgegnerInnen und VerschwörungstheoretikerInnen – hatte sich versammelt, um gegen die derzeit geltenden coronabedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu protestieren.

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Der 1. Mai 2020 fällt aus? Von Wegen!

Dezentrale Aktionen am Tag der Arbeiter*innenklasse!

Corona unterscheidet nicht zwischen den Menschen, unsere Gesellschaft schon!

Während die einen sich in Quarantäne auf ihre Jacht begeben oder sich ins Homeoffice in den Garten zurückziehen, kämpfen andere ums Überleben. Sei es die Pflegekraft oder die Beschäftigte im Einzelhandel, die unter schlechten Bedingungen die Gesundheitsversorgung oder die Lebensmittelversorgung aufrechterhält und dabei riskiert, sich selbst zu infizieren. Sei es die alleinerziehende Mutter, die die Miete nicht mehr bezahlen kann, weil ihr prekärer Job gekündigt wurde. Seien es die Geflüchteten, die unter menschenunwürdigen Bedingungen in Lagern an den europäischen Außengrenzen festsitzen. Seien es die unzähligen Frauen, die jetzt Opfer von häuslicher Gewalt werden, weil sie ihren Peinigern nicht aus dem Weg gehen können. Die Widersprüche und das Leid, das das kapitalistische System hervorbringt, treten durch die Pandemie besonders deutlich ans Tageslicht.

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Corona-Pandemie: Krise, Kapitalismus & Patriarchat, Klasse & Geschlecht, Revolution

Leseempfehlungen zur Analyse der aktuellen Krise und Praxis einer Revolutionären Linken.

Blog „Solidarisch gegen Corona“

Debattenblog unserer Organisation: Beiträge aus der IL, von Genoss*innen aus unserem Umfeld sowie internationalen Freund*innen

Zeitung Analyse & Kritik: Thema Corona

Lower Class Magazine

Im Folgenden dokumentieren wir außerdem Ausschnitte des Textes „Corona-Pandemie – eine historische Wende – Gesundheitswesen gesellschaftlich aneignen, Produktion kurzzeitig und geplant runterfahren!“ von den Autor*innen Verena Kreilinger und Christian Zeller. Der Text ist am 24. März 2020 erschienen. Den ganzen Text findet ihr hier.

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#leave noone behind – wir machen weiter aktionen

Trotz Viruskrise und leeren Straßen hören wir nicht auf. Die Aktionen zur Kampagne „Wir hinterlassen Spuren“ zusammen mit Seebrücke werden fortgeführt. Wir prangern weiter das Unrecht in Moria und allen anderen Lagern in Griechenland an. Darum findet ihr an öffentlichen Orten in Lübeck und ganz Deutschland unsere Spuren, die wir hinterlassen, um auf die Schutzsuchenden Menschen in den Lagern aufmerksam zu machen. Du kannst „blutige“ Fußspuren finden, Schuhe, die platziert wurden und orange Papierschiffchen oder Tücher. Wir können nicht tatenlos bleiben und sind aufgrund der öffentlichen Beschränkungen auf andere kreative Aktionen umgestiegen. Jede*r kann mitmachen.

Trotz Verbot unserer Veranstaltung: Aktionstag #leavenoonebehind in Lübeck

Im Rahmen der Kampagne „Wir hinterlassen Spuren – Leave no one behind“ zeigten wir heute praktische Solidarität mit den Menschen in den griechischen Flüchtlingslagern. In Lübeck hinterließen wir heute Fußspuren, Plakate und Botschaften an öffentlichen Orten. In der Breiten Straße und vor dem Rathaus, vor dem Holstentor, am Thomas-Mann-Haus und vielen weiteren Orten machten wir auf die katastrophalen Zustände aufmerksam, denen die Menschen an der Grenze ausgesetzt sind und zeigten, dass hier Platz ist.

Unseren Aufruf und mehr Informationen findet ihr unten. bzw. unter Weiterlesen

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Erinnern heißt kämpfen – Gedenken an den Brandanschlag auf die Lübecker Synagoge

Am 25.03.1994 verübten vier Neonazis einen Brandanschlag auf die Lübecker Synagoge. Die Täter warfen einen Molotovcocktail auf das Gebäude. Sie holten so nach, was die Faschisten in der Pogromnacht 1938 ausließen: Die Synagoge wurde damals zwar geschändet, aber nicht angezündet.

Wir erinnerten am Mittwoch, den 25.03.2020 an diese Gewalttat auf die Synagoge – St.-Annen-Straße 13 – und legten Blumen nieder. Unserem Aufruf folgten mehrere Menschen, unter anderem die Antifaschistische Koordination Lübeck.

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#Say Their Names Plakataktion

Diese Woche kleben Aktivist*innen anlässlich des Tags gegen Rassismus am 21.03. in ganz Lübeck Plakate. Damit wollen wir den Opfern des rassistischen Anschlags in Hanau gedenken. Die Plakate zeigen die Namen und Bilder der Opfer. Wir folgen mit dieser Aktion dem Aufruf #say their names, welche die Betroffenenperspektive in den Vordergrund stellt.

Vor einem Monat am 19.02.20 tötete ein deutscher Neonazi neun Menschen aus rassistischen Motiven in Hanau. Im Anschluss an die Tat tötete er seine Mutter und sich selbst.

Aber die Betroffenheit nach den rassistischen Morden dauerte nur viel zu kurz an. Schon zehn Tagen später hatte das Corona-Virus die Tat aus der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt. Die bundesweite Aktion soll dafür sorgen, dass der Anschlag nicht in Vergessenheit gerät.

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